16-04-03: Urlaub stellt sich ein

Im Anschluss an die durchaus bemerkenswerte Performance unserer Nachbarin Kimberly letzte Nacht kehrt nur langsam Ruhe ein. Fasziniert und doch geschockt ob so viel amerikanischem Input lässt der Schlaf noch lange auf sich warten, was besonders für Gregor bitter ist, der ja noch arbeiten muss. Als er um 6:30 aufsteht, befindet sich der Rest noch selig schlummernd in einer besseren Welt. Dieser Zustand hält dann auch bis mittags an. Olli stellt treffend fest, dass man sich im Laufe eines Urlaubes auch immer mehr einschläft. Hoffentlich kriegen wir unseren Arsch nach 3 Wochen überhaupt noch hoch.

Bis man dann mit Duschen, Kaffe trinken, abwaschen, noch mal Kaffee trinken, und allem, was sonst noch so zu tun ist, durch ist, ist auch schon die Uhrzeit erreicht, bei der der gemeine Arbeitnehmer normalerweise schon an Feierabend denkt.

Aber was soll´s, wir haben ja Urlaub. Ein Ziel in der näheren Umgebung wird aufgetan, das Getty Center. „In der einzigartigen Atmosphäre des Getty Centers mit seiner dramatischen Architektur, den stillen Gärten und den atemberaubenden Aussichtspunkten können Sie Kunst erleben und genießen“, tituliert unser Reiseführer, und er hat recht. Die Luft ist so klar, dass man von den Beverly Hills über Downtown bis zum Pazifik die ganze Stadt sehen kann. Klasse! Einziger Wehrmutstropfen: Aus bisher unerfindlichen Gründen verabschiedet sich die Speicherkarte der Digi- Cam, nicht so klasse! Um euch trotzdem einen ungefähren Eindruck vermitteln zu können, haben wir versucht, die Szenerie zu hause nachzustellen.

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Auf dem Rückweg noch kurz beim Ralphs vorbei, Vorräte ausfassen. Beiläufig stellen wir fest, dass das einzig bezahlbare Nahrungsmittel in den USA Rindfleisch zu seien scheint. Also, ab jetzt wird nur noch gegrillt. BSE wird hier ja auch ganz anders geschrieben.

Das Abendprogramm fällt heute flach, man ist müde, immerhin sind wir ja auch schon fast 10 Stunden auf den Beinen.

  Na dann bis morgen.