15-04-03: That´s the Way it goes

Amerika, ins Besondere La, steckt voller Überraschungen. Kam es gestern noch zu einer Art Sitzstreik seitens der IPC im Bezug auf diese Webseite, weil es dermaßen geschifft hat, dass der Boeck und ich nur durch ein ausgiebiges gemeinsames Bad eine aufziehende Lungenentzündung abwenden konnten, scheint heute natürlich wieder die Sonne. Auf und ab, hin und her, das können sie, die Indianer!

Bei der allmorgendlichen Aufnahme amerikanischer Impressionen an der unserer Residenz gegenüberliegenden Straßenecke wirft mir ein vorbeikommender Jogger ein lässiges „Grüß Gott“ entgegen, alles gut, man kennt uns bereits, La ist auch irgendwie nur ein Dorf.

Also, Strandmatte eingepackt, Gregor fährt freundlicherweise mit dem Elefanten zur Arbeit, so dass wir mit dem mittlerweile wieder fast völlig genesenen Kombinations- Kraftfahrzeug aus good old Germany aufbrechen können Richtung Strand, einmal waschen legen föhnen.

Unser Weg führt durch eine komplett heile Welt, das totale Kontrastprogramm zu unserem gestrigen Trip nach Downtown. Hier die einzigen Weißen im Bus, da in den nationalfarben bemalte Tüten für die Überbleibsel der Rassehunde nach dem Gassi- Gang.

Wir gehen drauf ein, aus spontaner Begeisterung lassen wir zu einer Krabbe hinreißen, Grüße, Saturno.

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Aufkommender Hunger lässt uns am Jachthafen von La halt machen, Marina del Ray. Unsere Wahl fällt auf eine Restauration namens „Warehouse“, der Laden macht von außen einen soliden Eindruck. Als uns dann jedoch ein Kellner unseren Tisch zuweist, das Fisch- Besteck in Stoffservietten mit Goldrand gereicht wird und trotz feinstem Sonnenschein die Gasheizer in Stehtischform gezündet werden, stellt sich uns doch die Frage, ob die Urlaubskasse auf so etwas vorbereitet ist. Es hält sich in Grenzen, 2 Burger und 2 x Kaffee für 25 Dollar (Gruß an die 1822 Bank, die Kreditkarte funktioniert), und es hat sogar geschmeckt.

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Der Strand ist dafür die Bombe.

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Man gönnt sich eine Mittagsstunde (wir  haben ja Urlaub), mein erstes Bad im Pazifik (Olli hat seine Badehose vergessen) rundet die Sache ab.

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Auf dem Rückweg noch kurz im „Ralphs“ vorbei, das Auffüllen der Bierreserven und die Zutaten für die abendliche Pasta belaufen sich auf 49 Dollar, Preise könne sie, die Mormonen.

Den krönenden Abschluss des Abends beschert uns dann Kim, eine von Gregors Nachbarinnen. In „leicht“ angetrunkenem Zustand torkelt sie durch die immer offene Tür (das ist hier so ne open house Sache) ins Zimmer und gibt uns die für diesen Tag finale Dosis an „American Way of Live“.

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Der Rest ist Schweigen, immerhin besuchen auch unsere Eltern die Seite ab und zu.