12-04-03: Wir sind da,

bei Billa in Amerika!

Thema Jet- Lag:

Unsere einhellige Meinung, alles Lüge!

Na gut, so ein Tag hat dann halt mal 36 Stunden, das kann ja aber auch ganz interessant sein.  Biere für 6,25 Euro am Flughafen Charles de Gaule, aus Angst vor der Sars- Grippe profilachsierende asiatische Geschäftsreisende,

  maske.jpg (21727 Byte)

 Teenies, die ob der Bewunderung über so viel Gelassenheit in all der flugängstlichen Anspannung im Air France Bumsbomber Väter fragen, ob sie schon alt genug wären zum heiraten.

Und dann ist man irgendwann da, in Al Ai, the big Orange, und die Lady bei der Visa- Kontrolle  fragt einen nach Beruf und dem letzten Kohlesterhin- Check und gibt uns noch mit auf den Weg, dass ein Ritt auf einem Milwaukee- Schrotthaufen auf der Route 66 so ungefähr das größte wäre, was man diesseits des Atlantiks (oder war es jenseits des Pazifiks) so erleben könnte.

Na ja, was wissen wir schon, unser letzter Krieg ist ja nun auch schon über 50 Jahre her (und gewonnen haben wir eh noch nie).

  war.jpg (25856 Byte)

Billa holt uns in seinem Kombinations- KFZ vom Flughafen ab (irgendwie habe ich mir mit dem selbst zusammengefuddelten Dachgepäckträger die Reling total ruiniert), beim Rundgang durch die Beinahe- Villa in Hollywood gehen die ersten mexikanischen Biere flüssig rein. Danach eine Besichtigung des Sunset Strips, Latinos in aufgeprollten Strassen kreuzern grölen total besoffenen Ami Girls (quadratisch- praktisch- gut) hinterher. Nach hause und ins Bett, morgen gibt es viel zu entdecken.

 

8:30 wecken, der Kühlschrank glänzt durch Leere, also auf zu unser ersten kulinarischen Erfahrung im „Land of the was auch immer“. Frühstück bei Angel´z. 3 x Famous HoBo Breackfast mit allem, reicht für´s erste, Pickel an Nase und Kinn, Kommentar erübrigt sich.

  fruehstueck.jpg (26647 Byte)

Danach Stadtrundfahrt, Walk of Fame, mexikanische Illegale putzen mit Zahnbürsten die Sterne der Hollywood- Größen, während nebenbei Obdachlose ihren täglichen Proteinbedarf aus Mülleimern zusammenkratzen. Alles total stylisch hier!

Dann Venice, ihr wisst schon, Gay Watch und pumpen am Muscle Beach. Die IPC mitten mang.

  muscle.jpg (46533 Byte)

Was an Amerika auffällt ist, dass es hier scheinbar überhaupt keine Einheimischen gibt. Entweder sind die wirklich alle Richtung Irak, oder aber sie verstehen es bestens, sich als verschissene Touries zu tarnen. Egal, da müssen wir durch, um nicht weiter aufzufallen, trinken wir am Beach Walk Erdiger Weizenbiere.

weissbier.jpg (31604 Byte)

Beim anschließenden Strandgang werden wir Zeuge einer überragenden Rettungsaktion der Truppe von David Hasselhof, einziger Schönheitsfleck, die zu Rettenden machten irgendwie gar keinen hilfebedürftigen Eindruck und gaben sich, zurückgezogen auf den Strand, quietschvergnügt. Aber irgendwas ist halt auch immer.

  liveguard.jpg (26680 Byte)

Dann Zuma Beach, Malibu, Mocca XXL bei Starbucs, anschließend springt Billa zum Surfen in die Wogen, während es sich der Rest bei „Ein- Liter- Coronas“ am Local Harley Treff gut gehen lässt. Als dann die „Vietnam Vets MC“ vor(p)rollt, wird’s für und Zeit, zu gehen.

nam_vets.jpg (33467 Byte)

Auf dem Rückweg gibt Gregor uns noch kurz eine Demonstration seiner fast in Vergessenheit geratenen Fahrkünste (andere Fahrer hätten jetzt beide Hände am Lenkrad), doch Audi scheint wohl mit dem Einbau von Allrad, ABS, und ESP ein großer Wurf gelungen zu sein, denn sonst wären wir jetzt alle tot.

tanke.jpg (25798 Byte)

Als Vorbereitung auf das samstägige kalifornische Nachtprogramm gibt’s noch Nudeln á la B.I.G, sehr wohlschmeckend, auch wenn die Blattpetersilie wohl doch eher Pfefferminze war. Gut, haben wir uns den Gang zum Thailänder gespart.

Ich muss jetzt schließen, die Jungs wollen los, später gibt’s mehr.