----- Original Message -----

From: Gregor Schminking

To: Lutz ; Oliver ; wolke7@enter.vg ; erne.frey@autoliv.com ; Erne

Sent: Sunday, November 26, 2000 7:46 PM

Subject: Projekt Big M: Statusbericht#1

 

Projekt Big M: Statusbericht#1

Top1: korrekter Sprachgebrauch

Da kein Teilnehmer des Projekts (außer mir natürlich) weiß, wie das Sündenbabel des Wintersports richtig geschrieben wird, sollte bei der gesamten Korrespondenz, Kommunikation und Dokumentation nur noch der enorm szenige Name Big M verwendet werden. Basta.

Die Einführung und der durchgehende Gebrauch von Kampfnamen ist allererste Teilnehmerpflicht. Nachfolgend erste Vorschläge, die selbstverständlich noch nach Belieben ausgetauscht werden können.

Top2: aktueller Teilnehmerkreis

Fest und fest gebucht sind bereits:

- Baggy-Style bzw. BigFoot-Boeck

- Air-Erne

- Slowmotion-Schimming

Um den InnerCircle gruppieren sich z.Zt. folgende optionale Teilnehmer:

-The-Sky-is-the-limit-Wolke

-One-leg-off-Lage

Meiner bescheidenen Meinung nach muß es das Ziel von allen sein, die beiden Nachzügler unter allen Umständen noch ins Boot zu holen. Denn...

1. handelt es sich um zwei ganz alte Snowboardhasen, die schon Seventwenties in der Halbpfeife weggerissen haben, als es noch gar keine Sessellifte gab;

2. jeder einzelne zwar schon eine Bereicherung der Task Force darstellen würde, beide zusammen aber nicht nur durch ihre Verschwippschwägerung die alte Guincho-Beach-Crowd aufs geschmeidigste aufwerten würden;

3. unser amtliches Loch sowieso 5 Betten bereit hält;

4. Frauen nicht mitgenommen, sondern vor Ort ausfindig gemacht werden sollten.

 Top3: Dokumentation

Da ich von der letzten Portugalisierung (Drogenhölle Cascais) immer noch keine Abzüge der offiziellen Partyfotos abgekriegt hab (das geht an Deine Adresse, Bigfoot), muß für das Projekt Big M umgedacht werden. Sky-Wolke hat wohl auch keine Lust, für alle Teilnehmer so ein endgeiles Photoalbum anzufertigen wie nach der letzten Besöldung. Also muss alles digital erfasst und auf der Datenautobahn verteilt werden. Die ganzen Vielverdiener werden sich deshalb eine Digi-Cam anschaffen müssen, mit der alles BigBrother-mäßig mitgeschnitten werden kann (ausgenommen Slomo-Schimming, der ja alles Geld verspekuliert hat und nächstes Jahr ohne Job in Bordeaux abhängt). Datenbankspezialist Leg-off-Lage kann sich ja um die Verwaltung von dem ganzen Datenmüll kümmern.

 Top4: Passbilder

...werden immer öfter für die Skipässe gebraucht. Also: Irgendein Drecksbild einscannen (schließlich wollen wir alles erfassen), per Emil verteilen und beim ersten Ortstermin am Mann haben.

 Top5: Fahrzeuge

Wir reisen natürlich jeder mit eigenem Auto an. Folgendes Szenario:

Am besten hat's BigBoeck: Klima, feinster Sound und alles elektrisch, Slomo meldet sich hiermit schon als 1.Beifahrer ohne Streit an, denn der Surf-Cruiser wird im Februar schon kein TÜV mehr haben. Leg-off-Lutz fährt schon mal 2 Tage vorher los, der Land Rover ist halt etwas langsamer, dafür hat er auch Bier, Nudeln und Schokolade in spektakulären Mengen dabei. AirErne nennt bis dahin einen 280er SL sein Eigen, der in Big M selbstverständlich nur offen bewegt wird. Lässig hängt der ganze Snowboardstuff ausm Auto - 1a Performance. Die Norwegen-Connection hat, glaub ich, noch 'nen uralten Passat am Start, der wahrscheinlich beim ersten Rotbereichstest in den Kasseler Bergen wegraucht. Sky-Wolke bleibt dennoch wichtigster Mann, weil er der erfahrenste Schneeketten-Spezialist ist ("Wird's denn gehen?"). Die Aufgabe ist schon verteilt.

 Soviel bis hier. Anregungen, Antworten und Absagen sind natürlich nicht gestattet. Das erste Date mit der reizenden Reiseverkehrskauffrau steht übrigens noch aus.

Hals & Beinbruch, Slomo