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Hölle!
Schnee- & Sturmchaos im Paznauntal. 25cm Neuschnee, 60km/h
Windgeschwindigkeit, 73 von 81 Pisten gesperrt, Pistenbullies in Achterkolonne kämpfen
gegen Schneemassen und Windmühlen, Skibrillen vereisen, absoluter Blindflug,
schwule Skifahrer übervölkern sämtlichte verfügbaren gastronomischen
Einrichtungen, tätigen Hamsterkäufe ("Ich will auch noch 10
Hamster"), Panik greift um sich, Abenteur pur -- eigentilich.
Was für den normalen Ischgl-Feriengast Katastrophenzustand und Grund zur
Abreise bedeutet, ist für die IPC nur müder Zock, täglich Brot sozusagen. Im
Formationsflug werden Talabfahrten nicht nur zelebriert sondern nebenbei auch
neu definiert. Bei Elisabeths Ski Bar kurz Birnen ausfassen und Löwenzahn
verteilen, dann weiter: Rein in die 4er-Gondel, bei der Zwischenstation souverän
mit Snowbordstuff samt Schutzbezüge für dir Matrazenschoner aussteigen, um
dann erst zu merken, dass es sich ja erst um die jämmerliche Zwischenstation
handelt und Hals über Kopf in neuer Rekordzeit wieder einzusteigen, weil wir ja
auf den Gipfel wollen, wo natürlich gar nichts geht. Aber egal, dafür wird der
rechtzeitige Zeitpunkt zum Aussteigen auch schon mal fast verpennt, wenn zum
Schluss oben alles gesperrt und man zum verfrühten Aussteigen quasi genötigt
wird. Na schön, was noch: Mit Land Rovern fährt man auch gern mal neben der
Straße, wenn man im Schneegestöber nicht mehr sieht, Apré-Ski-Legende Ischgl
kann auch endlich mal entmystifiziert werden und Einzelhandelsfachverkäufer bei
"Nah & Frisch" haben verdächtig hohe Stimmlagen. Na gut: Heute
abend Kamin; morgen: Nose-Bone-Tail-Grab, gestanden, versteht sich.
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